Wir fliegen um 9:30 Uhr mit "airantilles" nach Saint Maarten. Die Proppellermaschine machte einen recht neuen Eindruck und war mit etwa 30 Personen nicht voll belegt. Nach 2 Stunden ruhigen Flug landeten wir auf Sint Maarten, die holländische Seite der Insel.


Unsere Wohnung

Mit dem Taxi fuhren wir dann zu unserem Appartement auf die französische Seite nach Saint Martin, in die Stadt Marigot. 

Der Taxifahrer hatte etwas Probleme das Haus zu finden. Durch den Hurrikan Irma wurde sehr viel zerstört und wird langsam wieder aufgebaut. Unser Appartement befindet sich in einem Haus, was gerade neu hergerichtet wird. Da bei der Buchung, die Informationen über den Zustand des Hauses, uns nicht gesagt wurde, waren wir doch etwas enttäuscht. Das Appartement war allerdings in einen sehr guten Zustand, wie versprochen. Der Ausblick wurde durch ein Gerüst gestört und der Strand war mit einem Zaun gesperrt. Da wir nur eine Woche hier sind, nehmen wir es mit karibischer Gelassenheit.


Am nächsten Tag haben wir einen wunderschönen Blick auf das Meer mit den vielen Segelbooten. Mit ein bisschen Teleobjektiv sieht man auch keine Gerüst.


Marigot

Marigot ist ein kleines verschlafenes Städtchen auf der französischen Seite der Insel.

Es gibt einen kleinen Hafen für die Luxusyachten und einige kleine Restaurants. Auch hier hat der Hurrikan viel zerstört. Vom Hafen gehen Fähren zu den benachbarten Insel St. Barth und Anguilla.

Am Samstag gibt es einen kleinen Markt mit Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse. Einige verkaufen auch fertige Gerichte. 

Um 8:00 Uhr waren wir schon fast zu spät dran, die Fischhändler packten schon ein.


Maho Beach

Vielleicht nicht der schönste Strand, aber wohl der spektakulärste. Jeder Touri hat eine Kamera in der Hand und hofft auf das beste Bild, ich natürlich auch.

Beim Landeanflug das Flugzeug möglichst tief und beim Start blasen die Triebwerke alles davon, was nicht fest ist.


Luxusschiffe

Das größte Segelschiff "A" der Welt, gebaut in Kiel für schlappe 400 Millionen Euro.

Man kann noch viele solcher Bilder machen, mal etwas größer, mal etwas kleiner.

Oder Bilder, wenn Irma dazwischen geschlagen hat.


Strand Grand Case

Ein schöner langer Sandstrand, prima zum Baden. Hier ist auch am Samstag nicht viel los. Einige wenige Häuser sind hergerichtet. Das meiste steht noch verlassen da. Die Strandbar war mal recht schön, heute ein Container, Tisch und Stuhl. Aber nur so kann es gehen.


Pic Paradis

Der höchste Berg auf der Insel mit 424m. Man kann fast ganz hinzufahren, wenn man vertrauen in sein Auto hat, es ist sehr steil und schmal.

Oben am Berg hat man kleine Wanderpfade und einen schönen Blick über die Insel. 


Beach Anse Marcel

Ein idyllischer naturbelassener Strand im Norden der Insel mit Blick auf die Nachbarinsel Anguilla. Ein Appartementanlage die noch aufgebaut werden muss und ein vermutlich sehr gutes Restaurant. Haben am Sonntag keinen Platz bekommen. Am Strand sehr wenig Besucher und zum Baden sehr schön, da in einer Bucht gelegen. 


Beach Longue

Der Strand ist nicht weit weg vom Flughafen und man sieht die ankommendeb Flugzeuge. Zum Baden hat man hier einen schönen Wellengang. Der Strand ist lang und hat an einer Seite eine kleine Strandbar. Auch hier war wenig los. 


Philippsburg

Auf dem Weg nach Philippsburg muss man über ein Berg fahren und hat hier eine schöne Blick Richtung Marigot. 

Die Stadt liegt auf der holländischen Seite (Saint Maarten). Hier legen die Kreuzfahrtschiffe an. An manchen Tagen haben hier drei Schiffe und auch noch Segelschiffe Platz. 

Wir waren an einem Tag da, an dem ein kleines Kreuzfahrtschiff fest machte. 

Der touristische Teil besteht aus einer Promenade und einer parallel Straße mit Duty Free Läden und unzähligen Juweliergeschäften. Heute haben sie sich alle gelangweilt, es war nichts los.


Zum Mittagessen waren wir im Strandhotel "Holland Hause" eine Kleinigkeit essen.

Tuna – Sashimi-grade raw tuna on toasted Italian white bread with wakame salad, wasabi mayonnaise and soy sauce  17.50$ oder auch €.

Vegetarian flatbread – Mozzarella - black olives - red onions -jalapeños - tomato  9.50$ oder auch €.

Profiteroles mit Eiscreme...11.50$ oder auch €.

Dazu eine Flasche Wasser 5,95$ und 10% Service Charge.  Das kostet dann ca. 50$ oder auch 50€. Der Wechselkurs $ zu € 1:1, das ist einfacher. 

Das Essen war aber auch sehr lecker.


Die Lebenshaltungskosten auf der Insel sind doch sehr hoch, das einzige ist der Alkohol, ein Flasche Bier bekommt man in der Kneipe für 2$. Geht man Essen muss man mit ca. 20$ pro Essen rechnen. Wird aber auch schnell wesentlich teurer.


Auf der holländischen Seite zahlt man dann in Dollar und auf der französischen Seite in Euro. 


Telefonieren

Wenn man nach Deutschland telefonieren möchte, kostet es soviel wie man auch in Frankreich bezahlen muss. Abhängig vom Vertag kostet es hier für uns nichts extra. Der französische Teil ist Französisch Guayana zugeordnet und gehört somit zu Europa. 

Die holländische Seite gehört nicht zu den Niederlanden und man muss dann die Auslandstarife bezahlen.