Le Marin und Anse des Salines

Le Marin, ein Yachthafen für Segelschiff und Katamaranyachten. Vor 10 Jahren sind wir hier bei unserem Segeltörn angelandet. 

Hier liegen schon sehr tolle Yachten. Bräuchten noch einen Sponsor, wenn man so ein Bötchen kaufen möchte.

Salinas, wohl der längste Strand auf Martinique. Wenig Gastronomie, man fährt mit dem Auto direkt an den Strand und packt seine Sachen aus. 


Sainte Marie

Auf der Fahrt durch Martinique landeten wir in Sainte Marie. Der Ort war am Sonntag wie ausgestorben, selbst die Restaurants waren geschlossen. Vor der Stadt, im Meer, stehen zwei große Felsen die man nur im Frühjahr über eine Sandbank (Tombolo) begehen kann. Zu anderen Jahreszeiten ist die Sandbank überspüllt.

Die Pelikane genießen die Mittagszeit und machen Pause vor dem nächstem Fischfang.

Die Kirche "Maria von der Himmelfahrt" überragt die Stadt, war aber geschlossen, dafür hatte die Distellerie Saint James geöffnet. 

Nach unsere Rhumprobe war dann auch die Kirche zum Gottesdienst geöffnet und gut besucht. Eine große Kirche mit einer Holzkonstruktion für das Blechdach. 


Karneval 🎊

Wir erleben Karneval in Fort de France und in Anse de Arlet.

Karneval ist ein Straßenumzug mit vielen Musikgruppen die ohne Pause trommel und Stimmung machen. Schön gekleidet ziehen sie durch die Straßen und die Menschen folgen den Gruppen im Takt. 

Jeder Tag ein anderes Motto, am Sonntag wie man will. Am Dienstag alle in rot. Am Mittwoch schwarz weiß.

In Fort de France beginnt um16:00 Uhr der Umzug. Festwagen gibt es nur wenige, dafür fahren einige getrimmte Privatautos, mit einem hölle Lärm, im Umzug mit.

Um 20:00 Uhr ist dann Schluß und alle gehen dann nach Hause. Die Stadt ist dann wir ausgestorben. Nur an Aschermittwoch ging die Party etwas länger.

Ein Karneval mit viel Stimmung, da macht jeder mit. 

Ein geordnetes Chaos.

In Anse de Arlet ist alles etwas kleiner, aber auch sehr Stimmungsvoll. Auch hier wird der Umzug mit Strassensperren abgesperrt. Beim Einlass  wurden wir allerdings viel intensiver kontrolliert, Anita musste sogar einen Kugelschreiber abgeben, haben wir beim verlassen sogar wieder zurück bekommen. Hier war auch viel mehr Polizei present.


Saint pierre

am 8. Mai 1902 brach der Vulkan Pelée aus, zerstört die Stadt und tötete etwas 30.000 Menschen. Es gab nur drei Überlebende, einer war in seiner Gefängniszelle und durch dicken Mauern geschützt.

Am Marktplatz wurde das Haus der Börse wieder neu errichtet. 

Die Kathedrale Notre-Dame-de-I'Assomption wird z.Z. renoviert und kann nicht besucht werden.


Fort de France

Um nach Fort de France zu kommen, kann man praktischer Weise, mit der Fähre von der gegenüber liegenden Seite in die Haupstadt fahren. Eine Ticket für die Hin- und Rückfahrt kostet nur 7€.

Fort de France hat allerdings nicht viel zu bieten. Ein paar kleine Einkaufsstraßen und eine schöne Kirche. Der Platz am Hafen ist für die Kreuzfahrtschiff gedacht, den Karibikflair vermisst man hier. Da nächste Woche Karneval ist, zogen schon zwei Gruppen mit ohrenbetäubendem Trommeln durch die Straßen.

Die schöne Schœlcher Bibliothek hat am Karneval natürlich geschlossen.


Anse Dufour und Anse noire

Zwei kleine Strände nebeneinander. Der eine Strand dunkler Sand, der andere weißer Sand. Kurz bevor man die Strände erreicht ,parken die Autos schon am Straßenrand. Die Strände sind eine Attraktion, da man hier mit Schildkröten schwimmend kann.

Das dunkle im Wasser ist eine Schildkröte.

Da wo viele Schnorcheln, schwimmt eine Schildkröte.


Petit Anse, Anse d'Arlet, Grand Anse

Drei Orte verschiedener Struktur. Wir wohnen in Petit Anse die anderen Orte gleich daneben. Kleiner verschlafener Ort mit einem dunklem Strand, aber auch am Sonntag wenig los und gut zum Baden. Am Strand auch ein nettes Restaurants.

Ein Planteur (Rhum mit Früchten) schmeckt immer. 

1 Teil Rum

Je 1Teil Orangen- Guaven- Ananassaft 

1/2 Teil Zuckersirup 

Zimt

Oder auch eines der anderen vielen Rezepte.


Anse d' Arlet, hier ist schon etwas mehr los, Restaurants, Fischhafen und einen kleinen schönen weißen Sandstrand.


Grand Anse, ein Ort mit einem langen weißen Sandstrand ,vielen kleinen Appartementhäusern und Restaurants. Schön zum Baden und Schnorcheln.


Le Diamant

Nicht weit von und entfernt ist der kleine Ort Diamant, an der Südseite der Insel. Le Diamant hat seinen Namen von dem Felsen. Der Felsen spielte eine Rolle in den Napoleonischen Kriegen. 1804 besetzten die Briten unter Samuel Good die Insel und bauten sie zur Festung mit einer über 100 Mann starken Garnison und fünf Kanonen aus.


Auf dem Weg nach Le Diamant steht die Hütte von Maison du Bagnard. 

Er war 25 Jahre Sträfling in Französisch Guayana. Anschließend machte sich der schweigsame Künstler in dem Haus nieder und lebte von seinen Bootsskulpturen und Büsten. 


Ein wenig weiter dann das Memorial Anse Caffard.

Anlässlich des einhunderfünfzigsten Jahrestages der Abschaffung der Sklaverei wurden 15 monumentalen weiße Statuen errichtet.

Weitere Informationen unter https://www.cargo-martinique.fr/patrimoine-martinique.php?lang=AL


Die Markthalle von Le Diamant. Viel Obst, Gemüse und sonstige Andenken und Kleidung. Immer dabei Rhumgetränke in allen Geschmacksrichtungen.


Die Kirche ist sehr schön und das Dach aus Holz gebaut.


Ein schöner Strand im Süden zum Ausruhen und Baden.


Ein kleines Eck für ein paar Fischer.